Meine Welt hat sich um 180° gedreht...

Diesen Blog habe ich gestartet in der Einsamkeit. Ich brauchte etwas um meiner Seele etwas Freiheit zu geben. Freiheit die mir das Schreiben geben kann. Es tut gut.

Kaum war der Blog gestartet und die ersten Einträge geschrieben, habe ich wieder damit aufgehört. Warum? Weil sich kurz darauf mein Leben um 180° gedreht hat. 

Wenn ich die alten beiden Einträge lese, geht es hauptsächlich um die Einsamkeit die ich zu diesem Zeitpunkt, kurz vor Weihnachten verspürt habe. Dieses Jahr wird es anders sein. Ja mit meiner Familie läufts auch wieder besser, aber vor Allem, ist noch ein neuer Mensch in meinem Leben aufgetaucht. Kaum war das neue Jahr angebrochen, warst du da. Wir haben viel geschrieben und uns beschnuppert. Ich habe mich auf ein ganz neues Abenteuer eingelassen. Wir haben uns auf dieses Abenteuer eingelassen.

Es ist schwer, so wie heute, wenn ich dich zurück lassen muss, wenn ich ins Auto steige und davon fahre. Viele viele Kilometer weit, immer weiter fort von dir. Die Stunden, Tage mit dir sind immer wunderbar, doch im Kopf ist immer schon der nächste Abschied. Ich weiss, ich glaube fest daran, dass es irgendwann der letzte Abschied sein wird für eine lange lange sehr lange Zeit, weil ich beim nächsten Mal nicht mit leeren Händen kommen werde, sondern mit meinem ganzen Leben, mit meinem Hab und Gut, mit meinem Sein.

Es ist so schwer wenn man zwei Mal eine Heimat hat. Da wo ich wohne, arbeite, wo meine Familie ist und meine Freunde. Aber auch meine neue Heimat die ich bei dir gefunden habe. Ist es mir übel zu nehmen, wenn ich mich manchmal nicht freue, meine andere Heimat wieder zu sehen, weil ich deine verlassen musste?

Ich sehne mich nach dem Tag wenn mein Leben sich nochmal um 180° ändern wird, wenn ich bei dir sein kann, wenn es dir gut geht, wenn es dir schlecht geht, spontan, geplant, als Überraschung, einfach wann immer ich, wann immer wir möchten. Gleichzeitig habe ich aber auch Angst vor diesem Tag. Ich lasse so vieles zurück, so viel Bekanntes, Geliebtes, Vertrautes. So viele Menschen die sich zwar für mich, für uns freuen, aber dennoch traurig sein werden wenn ich gehe.

Aber ich habe mich entschieden, mit dir und mit Gott dieses Abenteuer zu starten. Gemeinsam werden wir es schaffen. Gemeinsam sind wir stark. 

Der Countdown läuft... 

5.10.15 17:24, kommentieren

Kerzen für mich alleine...

Nun sitze ich da, am zweiten Weihnachtstag. Die Kerzen am Weihnachtsbaum brennen, ganz alleine nur für mich. Ich höre ein wenig Musik und mein bester Freund ist gerade mein Laptop. Ich schreibe diese Zeilen, weil ich sonst niemand zum reden habe. Es sind ja alle mit Weihnachten beschäftigt. Ich überlege mir, was ich mit dem angebrochenen Abend noch anfange. Ich glaube mein Laptop wird darin stark involviert sein. Vielleicht einen Film schauen? Was kommt denn heute so im TV? Aaah... eine Weihnachtsliebesschnulze die ich schon lange mal schauen wollte. Perfekt, ich kann Päärchen zuschauen wie sie Weihnachten feiern, wo ich doch gerade so schön alleine bin.

Ich könnte aber auch den Abend mit gamen verbringen, was ich aber schon die letzten Tage gemacht habe, langsam habe ich die Spiele alle schon wieder genug gesehen. Und da ist man ja irgendwie doch alleine, denn da sind nur andere Spieler die man sowieso nicht kennt und mit denen man nicht spricht, pardon, schreibt. 

Wie wäre es mit schlafen? Das kann ich am besten alleine. Mein Bett mag mich ganz gerne und ist immer für mich da. Aber das regt auch immer meine Gedanken an und darauf habe ich jetzt auch grade nicht so Lust. Schlafen geht dann auch so schlecht, wenns im Kopf kreisst.

1,2 oder 3? Ob ich wirklich richtig stehe, sehe ich wenn die Kerzen am Weihnachtsbaum ausgehen...

26.12.14 19:23, kommentieren